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NATUR

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Estland ist mit der Fläche von 45,215 km² fast genauso groß wie Dänemark und Holland, verfügt aber nur etwa 1,4 Millionen Einwohner, was dreimal weniger als in Dänemark und über zehnmal weniger als in Holland ist. So eine kleine Bevölkerungsdichte bedeutet unter anderem, dass es hier viel mehr unberührte Natur gibt als in den dicht besiedelten westeuropäischen Ländern. Fast die Hälfte des Landes bedeckt der Wald und ein Fünftel nehmen die Feuchtgebiete ein.
Die Nationalblume von Estland ist die Kornblume. Seit Jahrhunderten haben die himmelblauen Blüten die Felder der Bauer geschmückt. Wegen moderner Landwirtschaft sieht man Kornblumen auf den Feldern immer seltener.
Der Nationalvogel ist die Rauchschwalbe. Dieser hübsche Vogel hat schon immer in der Nähe von Menschen genistet und mit seinem optimistischen Gezwitscher Kraft zur Bewältigung des Alltags gegeben.
Der Kalkstein, der große Aufschlüsse im Norden und Westen des Landes bildet, gilt in Estland als Nationalgestein. Der Gestein, der den Landwirten immer viel Stress bereitet, wird schon seit Mittelalter im Bauwesen repräsentabel benutzt.
Der inoffizielle Nationalbaum ist die Eiche. Hier ist die nördliche Grenze seines Verbreitungsgebietes, deshalb kommen Eichenwälder selten vor. Die Eiche wurde bei den Esten einerseits als wertvolles Holz, andererseits als heiliger Baum geachtet – dies führte zu einem schonenden Gebrauch dieser Bäume. 

NATUR UND MENSCH

Die Esten sind wahrscheinlich eines der ältesten Völker in Europa, die langfristig auf einem Gebiet gelebt haben. Die Vorahnen der heutigen Esten sind in diese Gebiete bereits vor 5000 Jahre eingewandert. Noch vor 100 Jahren waren die Esten hauptsächlich auf dem Lande ansässig und in ihrem alltäglichen Leben auf die Natur angewiesen. In der Volkskultur spielt die Natur eine wichtige Rolle und etliche vorchristliche Traditionen wurden lange nach dem Christentum in Ehren gehalten. Alte Bäume, Steine, Quellen wurden als heilig erachtet und in der Volksmedizin hat man hauptsächlich natürliche Heilmittel eingesetzt. Spuren der Vergangenheit sind auch in den Wertvorstellungen der modernen Esten deutlich zu erkennen.
Die politischen Durchzüge im letzten Jahrhundert haben das Land stark geprägt. Estland wurde als Staat selbstständig, hat seine Freiheit dann für 50 Jahre verloren und wurde wieder frei. Nach dem zweiten Weltkrieg sind etliche Dörfer von den Landkarten verschwunden, aber viele Strände, Wälder und Moore sind von der Menschenhand fast unberührt geblieben.

LANDSCHAFTEN

Im Allgemeinen kann man die Landschaften in Estland in drei größere Gruppen einteilen:
Das Tiefland ist besonders typisch für West-Estland. Der Boden ist hier normalerweise flach und die Höhen erreichen maximal 30 m. Die höchsten Geländeformen sind Dünen, Wälle und Hügel, alle glazialer Herkunft. Auf dem kalksteinigen Tafelland im Norden und im mittleren Teil des Landes, in der Umgebung von Tartu gibt es kleinere Erhebungen und Anhöhen. Das Tafelland ist überwiegend flach oder leicht gewellt. In Estland zählt man sechs Höhenzüge - Pandivere, Sakala, Vooremaa, Otepää, Karula und Haanja. Im Relief wechseln Hügel und Täler. Es gibt wenig große Moorgebiete, aber viele Seen: im Höhenzug Otepää gibt es 130, im Höhenzug Haanja 170 Seen.

KÜSTE

Die Küstenlinie ist zerklüftet und lang – insgesamt rund 3800 km. Mehr als 2500 km davon bilden die Küsten von 1500 Inseln und Inselchen. Perle der Nordküste sind die hohen Kalksteinfelsen, in Westestland gibt es interessante Küstenlandschaften.

MOORGEBIETE UND WÄLDER

Wälder sind die üblichsten Biotope der gemäßigten Zone. Ohne Menschen würden sich überall Wälder und Moore ausdehnen. Das heutige Landschaftsbild Estlands ist infolge der natürlichen Entwicklung entstanden, erst seit letzten Jahrhunderten hat der Mensch eingegriffen. Zum Vergleich zu westeuropäischen Ländern sieht das Land ziemlich urig aus, weil fast die Hälfte der Landesfläche mit Wald und ein Fünftel mit Mooren bedeckt ist.
Auf den riesigen Feuchtgebieten entstanden durch Verlandung der Seen die Moore. Die erfolglosen Versuche, Moorgebiete zu entwässern wurden in den Siebzigern eingestellt.

FLÜSSE UND ZAHLREICHE SEEN

Einen wertvollen Teil der estnischen Natur bilden die vielen Flüsse, besonders die Lebensräume im und am Wasser. In Estland gibt es rund 1500 Seen, dazu noch tausende kleinere Gewässer und Moorteiche. Die Gesamtfläche aller Seen beträgt über 2000 km², wovon ¾ von dem estnischen Teil des Peipussees (der fünftgrößte See in Europa) eingenommen werden. Die Seen sind meistens postglazialer Herkunft, viele sind bereits verlandet oder verlanden langsam und sind zu nährstoffreich.

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